Tschö Süd-Bali

Meine Zeit im Balicamp in Seminyak geht zu Ende. Morgen fahre ich Richtung Norden, wo ich zwar nicht mehr surfen, jedoch hoffentlich etwas dem Touristentrubel entgehen kann.

Die Strände und Surfspots, welche ich bisher sehen konnte, sind sehr unterschiedlich. Die ersten Tage musste ich als Anfänger am Legian Beach zwischen Müll surfen, was doch zuweilen etwas ekelhaft war. In Sanur ist alles blitzeblank für die reichen Touristen hergerichtet und in Serangan wurden wir von einer Horde von Mamis begrüßt, die dort versuchen ihre Ware an die Surfer loszuwerden. Die Neuankömmlinge müssen sich erst mal vorstellen und diverse Fragen beantworten. Man wird jedoch dann in Ruhe gelassen und die Verkaufsschalen werden erst nach einer Weile vorgezeigt. Besonders nett war Mary, die alles über jeden Surfer an diesem Strand weiß und ihren Scharm mit diversen Brocken in der jeweiligen Sprache einzusetzen weiß.

Serangang

Die Belagerung der Verkäufer kann von Zeit zu Zeit doch etwas anstrengend werden. Zwar ist es bisher nie bösartig gewesen, aber sobald man sich auf ein Gespräch einlässt kommen gleich weitere Straßenhändler aus ihren Löchern und zeigen ihren Superramsch vor, der für einen Spezialpreis, nur für mich angeboten wird ;-). Da hilft nur, die Flucht zu ergreifen.

Der Straßenverkehr kann ebenfalls anstrengend jedoch auch lustig sein. Wie ich schon berichtet habe ist es unüblich sich hier zu Fuß fortzubewegen. Normalerweise machen das nur die Touristen. Hauptfortbewegungsmittel ist der Roller, mit welchen die Autos gekonnt umfahren werden. Meist fahren mindestens 3 Autos nebeneinander, auch wenn eigentlich nur Platz für 2 wäre und dazwischen befinden sich etliche Motorräder, Roller und Vespas, auf denen alles mögliche transportiert wird, nicht selten sieht man hier eine vierköpfige Familie auf einem Roller sitzen. In diesem Chaos fahren alle jedoch sehr rücksichtsvoll, dabei hilft der Einsatz der Hupe, welche beim Überholen oder Abbiegen in eine Einfahrt die anderen Verkehrsteilnehmer warnen soll.

Ein Tagesausflug für 400000 RP (etwa 30€) mit Fahrer und Führer hat mich zu diversen Tempeln, Kunstdörfern, Reisfeldern und zum Batur Vulkan geführt, der jedoch etwas im Nebel verschwunden war. Zum Teil habe ich mich auch hier wie auf einer Kaffeefahrt gefühlt. Bei den diversen Stopps gab es natürlich immer auch etwas zu kaufen und man kann hier einfach nicht in Ruhe alles ansehen, sondern wird auf Schritt und Tritt von einem Verkäufer verfolgt, der versucht dir irgendetwas anzudrehen…
Sehr schön waren die Reisfelder und Tanah Lot, ein Meerestempel, der nur bei Ebbe begehbar ist, jedoch natürlich von extrem vielen Touristen besucht war.

Bilder gibt es mal wieder hier

Serangang


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Kommentare

5 Kommentare zu „Tschö Süd-Bali“

  1. jü

    geil..da solltmer grad bildervergleich mit meinen machen..
    ich glaub der einzige unterschied is die höhe der aufnahmeperspektive..
    des dürfte an der körpergröße liegen!!

    weiter so mit bildern ..ich bin richtig gierig und erstaunt wie du das durchziehst!

  2. Sabi

    Heeeee Ankeee!

    Sau cool! Die Tanztussi kenn ich 😉 und das bild hab ich au…
    Du lässt Erinnerungen wach werden! Sau cool, danke!

    Schmatz,
    sabi

  3. Alex

    heyyy, sehr coole bali bilder! Muss den anderen beiden recht geben, die bilder sind schon manchmal sehr ähnlich 😉 Aber du hast eindeutig mehr vom Vulkan gesehen als wir damals, so be happy 😉

    bye bye

  4. Sabi

    Häppi Birthday to you, häppi Birthday to youuuuu!!!
    Liiiiiiebste Anke!
    Alles alles Gute zu deinem Geburtstag!
    Wir hoffen du hast dir einen wunderschönen Tag gemacht! du hast dir auf jeden Fall ein tolles Geschenk gemacht mit deinem Trip:-))

    Drücken dich aus weiter Ferne!
    Jü & Sabi

  5. anke

    hey, vielen dank auch noch!

    miss u all!
    bussi anke