Bali – Stromausfall – vor mir der Sonnenuntergang, das rauschende Meer und Palmen. Ein Paradies.
Endlich bin ich an einem Ort auf Bali angekommen, in dem man weitestgehend ungestört umherlaufen kann. Auch hier wird einem „Transport – Taxi – Sarong“ angeboten, doch alles ist ohne Zwang und entspannt. Padang Bai ein kleiner Ort mit Bucht im Osten von Bali, eigentlich nur Hafen für die Fähren nach Lombok und den Gilis. Es gibt hier nicht viel zu tun, aber man kann entspannen und die Ruhe finden, die einem an manch anderen Bali-Orten nur in den Resorts gewährt wird. Es gibt viele Backpacker, nette kleine Cafés und Hostels in denen man leckeres Essen zu günstigen Preisen finden kann.
Von hier aus können Trekking-Touren zum Mount Agung und dem Besakih Tempel, Shopping-Tripps nach Ubud oder Tauch- und Schnorchel-Touren … unternommen werden. Wer genug hat vom Rummel im Süden oder der Rentneridylle im Norden ist hier für einige Tage gut aufgehoben.
Lovina im Norden von Bali und die angrenzenden Berge und Seen, waren sehr schön und vielleicht habe ich nur nicht die richtige Unterkunft erwischt, ein Resort direkt am Beach an dessen Mauern die Händler mal wieder auf jeden Touristen gelauert haben. Aber der Altersdurchschnitt von ca. 60 ½ war mir dann doch etwas zu hoch. Eine Halbtagestour auf dem Motorrad von Toni, einem Balinesen, hat mich zu einem buddhistischen Tempel in Banjar und den Air Panjas geführt. Dies sind heiße Quellen, in denen ich gebadet habe, um auf ewig jung und schön zu bleiben ;-). An meinem letzten Tag in Lovina stehe ich um 5:30h auf, um eine Delphin-Tour zu machen. Mit dem Boot fahren wir etwa eine Stunde durch die Gegend, gefühlt waren wir schon auf Java, bis wir endlich die Delphine sehen, welche direkt neben uns schwimmen – herrlich. Leider war es etwas schwer sie auf ein Foto zu bannen…
Da ich momentan irgendwie keine so große Lust habe noch mehr Tempel und Reisfelder anzusehen (obwohl ich eigentlich mehr chille als rumfahre, wenn ich es mir genau überlege), mache ich jetzt einen PADI Open Water Kurs, damit ich von der Straße weg bin 😉
Heute war ich dadurch live bei einer internationalen Filmproduktion in der Blue Lagoon dabei, da dort meine Tauchschule als „Monster“ mitgespielt hat!
Namen:
Alle balinesischen Kinder erhalten zu ihrem eigenen Namen einen, der sich auf ihre Reihenfolge unter den Geschwistern bezieht. Das erste Kind heißt Wayan, Putu, Gedeh oder Luh, das zweite Made, Nengah oder Kadek, das dritte Koman oder Nyoman und das vierte Ketut. Beim vierten Kind beginnt man wieder mit Wayan – luschtig gell 😀
Security:
vor allem vor Hotels greifen Security, bewaffnet mit Star Wars Schwertern (wie heißen die Teile?), in den Verkehr ein und stoppen den nicht enden wollenden Strom an Autos und Rollern – auch ziemlich luschtig
Hunde:
es gibt extrem viel streunende, absolut hässliche Straßenköter, aber auch solche mit Halsband, die überall frei herumlaufen
Wäsche:
jedes zweite Haus ist eine Wäscherei, in welcher man für wenige Rupien seine Wäsche abgeben und am nächsten Tag wieder abholen kann
Spa:
jedes erste Haus 😉 ist ein Spa, in welchem man herrliche Massagen bekommen kann (ebenfalls supergünstig)
Häuser:
sehr unterschiedlich
von sehr einfachen Hütten mitten im Wald
über Familiendörfer, eingegrenzt in Mauern und beschützt von Toren und dahinterliegenden Wänden, welche die bösen Geister abhalten sollen, mit mehreren Häusern für die verschiedenen Familienmitglieder
zu größeren Villen, welche wahrscheinlich von Europäern oder Australiern bewohnt werden
Alle Häuser sind jedoch nicht höher als Palmen, was ich sehr angenehm finde
Müll:
daran wird Bali (wie so viele andere Länder auch) wohl irgendwann zugrunde gehen, er wird achtlos ins Meer, Flüssen oder einfach in den Wald hinter dem eigenen Haus gekippt
Menschen:
Man kommt sehr leicht mit ihnen ins Gespräch und sie sind immer sehr freundlich und aufgeschlossen. Sie scheinen sehr ausgeglichen zu sein, habe hier noch keinen erlebt, der seine Stimme erhoben hat. Die Religion spielt dabei sicherlich eine große Rolle, sie ist sehr wichtig, nicht nur dass überall heilige Schalen für die Götter aufgestellt werden, es finden auch ständig Zeremonien statt mit Tänzen, die irgendeine Geschichte über das Böse und Gute erzählen.
Kommentare
3 Kommentare zu „Padang Bai“
…wie auch immer du deinen trip geplant hast….
perfekt. ich glaub du hast am ende alles gesehen von bali!!!!
von mir mal n fettes kompliment…ich glaub so macht man ne weltreise….
wow pff was soll ich sagen und das von einem alten Reisehasen wie dir?!! da bin doch glatt mal sprachlos…
lg Anke
Hallo Anke, ich bin nun aus Oberstdorf wieder da alles glatt gelaufen. Liebe Grüße auch von allen, die da waren. Deine Berichte lese ich gerne und regelmäßig. Die sind so gut, man möchte immer weiterlesen. Die bilder sind natürlich auch hervorragend. Wir reisen eigentlich fast umsonst mit. G+K Baban