Weltreisevorbereitung bedeutet: soviel Krempel zu verkaufen wie möglich, Versicherungen abschließen, unglaublich viele Impfungen über sich ergehen lassen (und sich anschließend hundeelend fühlen), Konto eröffnen, Ärzte noch mal abklappern, Nachmieter finden, Nachsendeauftrag einrichten, die ersten Unterkünfte abchecken, Finanzamt und Krankenversicherung informieren, Arbeit kündigen, Freunde informieren, Zeugnisse übersetzen, Ticket buchen, Reiseapotheke zusammenstellen, überlegen was alles mit darf und was nicht, Handyvertrag kündigen, Familie beruhigen, sich anhören welche Route doch vielleicht besser wäre… Reiseberichte lesen, Dokumentationen ansehen über die Länder, die ich bald live sehen werde, Bilder betrachten, Träumen, Schwärmen, Reiseführer durchackern, reiseerfahrene Freunde löchern… und und und… uuund sich freuen, auf alles was kommt.
Bei all dem Trubel und der vielen Arbeit ging letzter Punkt allerdings in den vergangenen Monaten etwas unter. Das erste Hochgefühl, nachdem die Entscheidung getroffen war, hat der Alltag schnell wieder geschluckt. Zweifel ob das die richtige Entscheidung ist, wurden jedoch soweit möglich ignoriert…
Jetzt geht es morgen los, alles ist gepackt. Es wurde nochmal so richtig gefeiert. Viele liebe Menschen verabschiedet, die ich leider nicht mitnehmen kann und sehr vermissen werde!
Nervosität macht sich breit…aber ich freue mich, auf alles was kommt!