{"id":155,"date":"2010-05-28T00:06:04","date_gmt":"2010-05-27T22:06:04","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.anke-altintop.de\/?p=155"},"modified":"2010-11-09T16:53:51","modified_gmt":"2010-11-09T14:53:51","slug":"bula-%e2%80%93-fiji","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.anke-altintop.de\/?p=155","title":{"rendered":"Bula \u2013 Fiji"},"content":{"rendered":"<p>Meine Zeit hier ist zwar schon wieder fast vorbei, aber trotzdem ein kleiner Bericht \u00fcber Fiji. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/picasaweb.google.com\/anke.alt2101\/FijiNr1#\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lh5.ggpht.com\/_vASJfSBlxJo\/S_y1IZf3iZI\/AAAAAAAACJE\/1nYWS9iCWtw\/IMG_5836.JPG\" alt=\"Mango Bay\" width=\"430\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mein Plan hier war eigentlich Strand, Strand und vielleicht noch etwas Strand. Aber meine Ameisen im H\u2026 haben das irgendwie dann doch nicht ganz zugelassen.<\/p>\n<p>Aber von Anfang an. Ich bin nachts in Nadi angekommen und wurde am Flughafen von einer lachenden Dame mit Bula und Muschelkette empfangen. Obwohl mir klar ist, dass ich diese Kette nat\u00fcrlich mit meinem Transport bezahlt habe, f\u00fchle ich mich sehr willkommen. Nach dem Austausch der Gutscheine geht es dann 1 \u00bd h mit meinem Fahrer zur Coral Coast ins Mango Bay Resort. Sobald wir Nadi hinter uns lassen sieht man kaum noch H\u00e4user, daf\u00fcr jedoch jede Menge Hunde, K\u00fche und vereinzelt Menschen am Stra\u00dfenrand. Mein Fahrer erz\u00e4hlt mir alles m\u00f6gliche \u00fcber Fiji, da ich jedoch schon relativ m\u00fcde bin, h\u00f6re ich nur mit halbem Ohr hin und glaube mich verh\u00f6rt zu haben, als er etwas von Pferden erz\u00e4hlt und das die Stra\u00dfe deswegen nachts sehr gef\u00e4hrlich ist. Aber tats\u00e4chlich ein paar hundert Meter weiter stehen pl\u00f6tzlich Pferde am Stra\u00dfenrand. Offensichtlich sind sie jedoch nicht wild, sondern geh\u00f6ren zu anliegenden D\u00f6rfern und werden nachts einfach zum grasen an den Stra\u00dfenrand gebunden.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen gehe ich erst mal zum Strand und sehe auf das unglaublich blaue Wasser. Pl\u00f6tzlich f\u00e4ngt der Sand an sich zu bewegen. Hunderte von kleinen Krebsen bewegen sich wie wild in alle Richtungen.<\/p>\n<p>Momentan ist zwar keine Regenzeit, doch das tropische Wetter beschert uns einige Regentage, was die H\u00fctten und alle Klamotten ungemein feucht werden l\u00e4sst. Nachts kommen auf Grund der Feuchtigkeit tausende Fr\u00f6sche zum Vorschein, da muss man schon aufpassen, dass man nicht versehentlich Pfannkuchen-Fr\u00f6sche aus ihnen macht.<br \/>\nAnsonsten sind hier jedoch sehr angenehme Temperaturen und Badewasser warmes Meer. Ein kleines Paradies mit Postkarten Szenerie.<\/p>\n<p>Vom Mango Bay Resort aus mache ich, zusammen mit einigen Leuten, die ich hier kennengelernt habe, ein paar Ausfl\u00fcge. So in die Hauptstadt Suva, nach Sigatoka (die n\u00e4chstgr\u00f6\u00dfere Stadt), Besuch eines Dorfes, Wanderung zu einem Wasserfall, Sandboarding, Pool Volleyball, flechte K\u00f6rbe und lasse diverse Kava Zeremonien \u00fcber mich ergehen.<\/p>\n<p>Obwohl vieles in gewisser Weise an Bali erinnert ist Fiji doch wieder anders. Ich habe das Gef\u00fchl, die Menschen hier sind noch ein bisschen entspannter, wenn das \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist. Sie sind immer fr\u00f6hlich und begr\u00fc\u00dfen einen \u00fcberall mit lachenden Gesichtern und lautem Bula, Bula. Was soviel hei\u00dft wie \u201eein St\u00fcck Lebensluft\u201c und da sie nicht wissen, ob man ein oder zwei St\u00fccke braucht, sagen sie es meist zweimal. <\/p>\n<p>Der  Fiji Dollar ist relativ stabil und es sind hier viele offensichtlich reiche Touristen, die Einheimischen f\u00fchren jedoch ein einfaches Leben und haben nur sehr wenig Geld zur Verf\u00fcgung. Als wir das n\u00e4chste Dorf besuchen muss jeder $6 spenden. Dieses wird bei der Willkommens-Kava-Zeremonie (ein ekelhaftes Ges\u00f6ff aus einer Wurzel, gemischt mit Wasser) dem Chief \u00fcberreicht und f\u00fcr die Entwicklung des Dorfes verwendet. So konnten sie sich zum Beispiel eine Versammlungshalle und diverse Duschen etc. leisten. Frauen d\u00fcrfen das Dorf nur betreten, wenn sie einen Rock tragen oder einen Sarong umgebunden haben. Wir werden wieder lachend begr\u00fc\u00dft und in diverse H\u00e4user eingeladen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/picasaweb.google.com\/anke.alt2101\/FijiNr1#\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lh6.ggpht.com\/_vASJfSBlxJo\/S_y1dFHZ8KI\/AAAAAAAACJE\/jI07hL-6UHc\/IMG_5903.JPG\" alt=\"Namutakula Village\" width=\"430\" \/><\/a><\/p>\n<p>Man wird hier wesentlich weniger bedr\u00e4ngt beim Einkauf oder Schlendern durch die Stadt, als in Bali. Da es nur wenige Backpacker gibt und fast alle Touristen in Resorts landen und diese vermutlich oft gar nicht verlassen, freuen sich die Menschen, wenn man als Tourist ihr Land besucht und Interesse an ihrem Leben zeigt. Sie winken einem daher nur zu, lachen einen an und rufen Bula!<br \/>\nLediglich die vielen Inder, die hier leben und eigentlich wesentlich mehr Geld zur Verf\u00fcgung haben, versuchen einen in ihre Verkaufsst\u00e4nde zu zerren und mit diversen Tricks um einige Dollar \u00e4rmer zu machen.<\/p>\n<p>Bei einem Surftripp machen wir einen Stopp bei einer Familie mit den s\u00fc\u00dfesten drei Kindern, die ich je gesehen habe. \u00dcberall liegt jedoch M\u00fcll im Garten und das Haus sieht relativ feucht aus. Kein Wunder also, dass alle drei Kids mit Ausschl\u00e4gen und Wunden \u00fcbers\u00e4t sind.<br \/>\nAuf der R\u00fcckfahrt nehmen wir ein Sammeltaxi, das \u00fcberall Einheimische einsammelt und wieder rausschmei\u00dft. Was eine 30 Minuten Fahrt schnell zu 1 Stunde anwachsen l\u00e4sst. Offensichtlich finanzieren wir diesmal die Fahrt f\u00fcr alle anderen. Sie zahlen jedenfalls nur einige Cent w\u00e4hrend uns je $7 abgekn\u00fcpft wird, aber ich sch\u00e4tze das ist nur fair.<\/p>\n<p>Absoluter H\u00f6hepunkt, neben den Begegnungen mit den Einheimischen, sind nat\u00fcrlich die Tauchg\u00e4nge in kristallklarem Wasser. Beim ersten Tauchgang bin ich, ohne Lauras fachkundige Einweisungen, etwas nerv\u00f6s, werde jedoch nicht entt\u00e4uscht. Eine Vielzahl an Fischen, Schildkr\u00f6ten, Korallen und H\u00f6hlen macht das ganze zu einem einmaligen Erlebnis. Nach den ersten beiden Tauchg\u00e4ngen muss ich jedoch eine unfreiwillige Pause einlegen, da meine Ohren total zu sind. Danach nehme ich noch an einem Drift Dive teil, was super viel Spa\u00df gemacht hat. Man f\u00fchlt sich einfach schwerelos und l\u00e4sst sich mit der Str\u00f6mung treiben. Das Gleiche machen die Fische, die man unterwegs trifft. Unbeschreiblich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/picasaweb.google.com\/anke.alt2101\/FijiNr1#\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lh6.ggpht.com\/_vASJfSBlxJo\/S_y1pSYQ-uI\/AAAAAAAACJE\/pNMs7ULd1wE\/IMG_5922.JPG\" alt=\"Namutakula Village\" width=\"430\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die vielen Aktivit\u00e4ten haben meinen Geldbeutel ganz sch\u00f6n schrumpfen lassen und so verzichte ich dann doch auf eine Bootstour zu diversen anderen Fiji-Inseln, die ich eigentlich geplant hatte. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben ;-).<\/p>\n<p>Vinaka Fiji f\u00fcr die sch\u00f6ne relaxte Zeit<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Zeit hier ist zwar schon wieder fast vorbei, aber trotzdem ein kleiner Bericht \u00fcber Fiji. Mein Plan hier war eigentlich Strand, Strand und vielleicht noch etwas Strand. Aber meine Ameisen im H\u2026 haben das irgendwie dann doch nicht ganz zugelassen. Aber von Anfang an. 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