{"id":231,"date":"2010-09-23T22:42:53","date_gmt":"2010-09-23T20:42:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.anke-altintop.de\/?p=231"},"modified":"2010-11-09T16:52:43","modified_gmt":"2010-11-09T14:52:43","slug":"machu-picchu-and-more","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.anke-altintop.de\/?p=231","title":{"rendered":"Machu Picchu and more?"},"content":{"rendered":"<p>Von der Party-Stadt Cusco, mit zu vielen Cocktails, fantastischem Fr\u00fchst\u00fcck und sch\u00f6ner Umgebung geht es zur letzten Station vor dem Inca Trail, nach Ollantaytambo. Eine kurze Wanderung auf einen der umliegenden Berge ist f\u00fcr einige der Vorgeschmack, was sie in den n\u00e4chsten Tagen auf dem Inca Trail erwarten wird, f\u00fcr andere ein atemraubender Ausblick auf die hiesige Landschaft und deren Inkast\u00e4tten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/picasaweb.google.de\/anke.alt2101\/PeruIncaTrailToLakeTiticaca\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lh5.ggpht.com\/_vASJfSBlxJo\/TJkDMkUBNLI\/AAAAAAAADl4\/_h40cQoDOyU\/IMG_9257.JPG\" width=\"430\" alt=\"Ollantaytambo\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Morgen vor dem Inca Trail, kein Strom, hei\u00dft keine Dusche. Keine am\u00fcsante Aussicht, da auch die n\u00e4chsten Tage ohne Dusche bestimmt sind. Nach einem wenig s\u00e4ttigenden Fr\u00fchst\u00fcck, bestehend aus steinhartem Brot mit Marmelade, geht pl\u00f6tzlich das Licht wieder an und ich springe so schnell wie m\u00f6glich unter die Dusche, auch wenn sie kalt ist, besser als nichts.<\/p>\n<p>Vier Tage Inca Trail, eine Erfahrung f\u00fcr sich. Wir d\u00fcrfen eine Tasche mit 6kg mitnehmen, die an die lokalen Tr\u00e4ger \u00fcbergeben wird. Zus\u00e4tzlich ein kleiner Tagesrucksack, f\u00fcr alle Habseligkeiten, die wir w\u00e4hrend des Tages ben\u00f6tigen. Das ist nicht viel. Die H\u00e4lfte wird schon durch Schlafsack und Isomatte belegt.<br \/>\nKurz nach der Passkontrolle l\u00e4sst mich dann meine Kamera im Stich. Trotz frisch geladenen Akkus, l\u00e4sst sie sich nicht mehr dazu \u00fcberreden, mir zu Diensten zu sein. Nun bleibt mir nur noch meine kleine Pocketkamera, die nat\u00fcrlich nicht so gute Bilder macht. Sehr \u00e4rgerlich. Mit einer toten Kamera im Rucksack geht es am ersten Tag sehr gem\u00e4chlich los. 12 angenehme Kilometer. Einziger Highlight ist eine Begegnung mit einem Kaktus. Diese Geschichte eignet sich jedoch nicht f\u00fcr eine \u00f6ffentliche Internetseite\u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/picasaweb.google.de\/anke.alt2101\/PeruIncaTrailToLakeTiticaca\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lh6.ggpht.com\/_vASJfSBlxJo\/TJkDV8QNmPI\/AAAAAAAADmY\/i4V3LQ14ulQ\/SAM_0627.JPG\" width=\"430\" alt=\"Inca Trail\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im ersten Camp erwartet uns eine wenig erfreuliche Toilette. Jeder erh\u00e4lt eine Schale mit warmem Wasser f\u00fcr die grobe Reinigung. Wir lernen unsere Helfer kennen. 20 Porter, die jeweils maximal 25kg tragen d\u00fcrfen und 2 K\u00f6che, die uns in den n\u00e4chsten Tagen mit ihren Men\u00fcs bezaubern. Unter einfachsten Bedingungen stellen sie fantastische Essen her. H\u00f6hepunkt ist ein Kuchen, frisch zubereitet mit Campingequipment. Einfach unglaublich.<\/p>\n<p>Der zweite Tag hat es in sich. Viele Stunden lang geht es den Berg hoch auf 4215m. Vorbei an diversen Inkast\u00e4tten, auf unebenen Steinwegen, mit unz\u00e4hligen Stufen, angefertigt f\u00fcr Riesen, das Ziel im Blick scheint der Weg niemals zu Enden. Das zehrt an den Kr\u00e4ften und Nerven. Umso gl\u00fccklicher sind alle, als dieser Kampf \u00fcberstanden ist. Jetzt geht es nur noch bergab und lediglich Menschen mit Knieproblemen, freuen sich weniger auf diese Aussicht (mich eingeschlossen).<br \/>\nEine eiskalte, atemraubende Dusche erwartet uns, die lediglich von den weiblichen Teilnehmern genutzt wird.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/picasaweb.google.de\/anke.alt2101\/PeruIncaTrailToLakeTiticaca\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lh5.ggpht.com\/_vASJfSBlxJo\/TJp2-Nq6ygI\/AAAAAAAADsY\/U0_91RJLBaA\/SAM_2502.JPG\" width=\"430\" alt=\"Inca Trail\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der dritte Tag wieder angenehmer, jedoch f\u00fcr mich eine kleine pers\u00f6nliche Herausforderung. Meine Knie lassen mich im Stich und rebellieren gegen die vielen Stufen bergauf und bergab. Jeder Schritt ein Stich. Trotzdem mache ich den Umweg zu einer landwirtschaftlichen Inkast\u00e4tte mit. Die Aussicht lohnt sich und im Camp sind die Schmerzen schon fast vergessen. Die warme Dusche f\u00fcr 5 Soles hilft dabei ungemein.<br \/>\nNach dem Abendessen verabschieden wir uns von unseren Portern, die unglaubliche Dienste erwiesen haben. Schwer beladen haben sie den Trail in einem unglaublichen Tempo hinter sich gebracht und uns so viel wie m\u00f6glich geholfen. Man hat ein schlechtes Gewissen, wenn man sie so \u00fcberladen den Weg hoch und runter rennen sieht.  Nicht selten kamen uns einige wieder entgegen, haben Getr\u00e4nke gebracht oder krank gewordene Teilnehmer getragen.<\/p>\n<p>Am vierten Tag hei\u00dft es ein letztes Mal fr\u00fch aufstehen. Anstehen am Tor f\u00fcr die letzten Kilometer. Ziel ist es den Sonnenaufgang am Sonnentor \u00fcber Machu Picchu zu bewundern. Eine dicke Wolke versperrt uns jedoch die Sicht und gibt den Blick nur f\u00fcr wenige Sekunden frei.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/picasaweb.google.de\/anke.alt2101\/PeruIncaTrailToLakeTiticaca\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lh3.ggpht.com\/_vASJfSBlxJo\/TJkEF71SqRI\/AAAAAAAADo0\/1L4NMSCGGo4\/SAM_0731.JPG\" width=\"430\" alt=\"Inca Trail\" \/><\/a><\/p>\n<p>Machu Picchu. Ein absolutes Highlight. Die Strapazen haben sich gelohnt. Eine riesige Anlage. Unwirklich ragt sie vor uns auf. Perfekte Architektur. Bedroht durch die vielen Touristen. In Zukunft werden wir dieses Wunder nur noch von Hubschraubern betrachten k\u00f6nnen, da Machu Picchu abzurutschen droht.<br \/>\nNach einem vollen Tag der Erkundung geht es mit dem Zug und einem anschlie\u00dfenden Bus zur\u00fcck nach Cusco. Es wird kr\u00e4ftig gefeiert. In Cusco die Wunden geleckt und ein Geburtstag gefeiert.<\/p>\n<p>Dann geht es nach Puno und dem Lake Titicaca. Dort erwartet uns ein Homestay in einem s\u00fc\u00dfen kleinen Haus. Wir werden von den M\u00e4dchen der Familie versorgt. Mit ihren Andean Trachten warten sie auf uns am Ufer. Abends werden wir selbst eingekleidet und tanzen gemeinsam mit der kleinen Gemeinde. Trotz schwerer Erk\u00e4ltung und Fieber, kann ich sagen, dass dies eines der sch\u00f6nsten Erlebnisse der Tour ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/picasaweb.google.de\/anke.alt2101\/PeruIncaTrailToLakeTiticaca\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lh5.ggpht.com\/_vASJfSBlxJo\/TJu8XSlE-jI\/AAAAAAAADxE\/HwdqaWDq1Js\/SAM_0807.JPG\" width=\"430\" alt=\"Lake Titicaca\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg nach Puno ein Stopp auf den floating islands. Eine seltsame Art zu Leben. Insel, H\u00e4user und Boote sind aus Schilf angefertigt, hier leben Menschen ein ganz anderes Leben. Einen Tag sp\u00e4ter geht es mit dem Bus Richtung bolivianische Grenze, die jedoch zu Fu\u00df \u00fcberquert werden muss.<br \/>\nEine wackelige F\u00e4hre bringt unseren Bus \u00fcber den See, wir selbst zw\u00e4ngen uns in ein winziges Boot.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/picasaweb.google.de\/anke.alt2101\/PeruIncaTrailToLakeTiticaca\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lh4.ggpht.com\/_vASJfSBlxJo\/TJu93bFvHFI\/AAAAAAAADz0\/xKvcTZ1svwQ\/SAM_0847.JPG\" width=\"430\" alt=\"Lake Titicaca\" \/><\/a><\/p>\n<p>La Paz. Eine verr\u00fcckte Riesenstadt. Che Guevara Statue. H\u00e4usermeer. Die Stra\u00dfen sind verstopft. Am Stra\u00dfenrand sitzen Frauen in Andean Trachten, umringt von ihrer Ware. Vermummte Schuhputzer warten auf Kunden. Das Hotel wird von einem bewaffneten Sicherheitsbeamten bewacht. Alles wirkt etwas bedrohlich und wenig sicher. Alleine m\u00f6chte ich hier lieber nicht durch die Stra\u00dfen laufen, vor allem nicht in der Nacht. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/picasaweb.google.de\/anke.alt2101\/Bolivia\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lh4.ggpht.com\/_vASJfSBlxJo\/TJqBLSJgoUI\/AAAAAAAADt0\/apYk_m6O0TA\/SAM_0859.JPG\" width=\"430\" alt=\"Bolivia\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein Ausflug zum Ski Resort Chacaltaya, mit dem Ziel Kelly Schnee zu zeigen, ist leider wenig erfolgreich. Die Aussicht zwar sch\u00f6n, jedoch nicht einmalig. Sp\u00e4ter erfahren wir, dass das Resort vor 5 Jahren wegen Schneemangels geschlossen wurde. Auch die anschlie\u00dfende Fahrt ins Moon Valley ist wenig beeindruckend. Ein ganzer Tag im Bus. Die Entt\u00e4uschung und die Wut auf die Dame der Reiseagentur, die anderes Versprochen hat, ist gro\u00df.<\/p>\n<p>Auch hier ein paar zu viele Cocktails aber ein lustiger Abend, mit all den lieben Menschen, die mich in den letzten Wochen begleitet haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von der Party-Stadt Cusco, mit zu vielen Cocktails, fantastischem Fr\u00fchst\u00fcck und sch\u00f6ner Umgebung geht es zur letzten Station vor dem Inca Trail, nach Ollantaytambo. 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