{"id":247,"date":"2010-10-25T02:03:12","date_gmt":"2010-10-25T00:03:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.anke-altintop.de\/?p=247"},"modified":"2010-11-09T16:52:25","modified_gmt":"2010-11-09T14:52:25","slug":"sudamerika-%e2%80%93-ein-einmaliges-erlebnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.anke-altintop.de\/?p=247","title":{"rendered":"S\u00fcdamerika \u2013 ein einmaliges Erlebnis!"},"content":{"rendered":"<p>Nach den Iguaz\u00fa Wasserf\u00e4llen entscheiden wir uns gegen eine 24h Busfahrt und nehmen einen Flug nach Salta.<br \/>\nEine sehr angenehme ruhige Stadt, mit alten H\u00e4usern und ein wenig Andean Feeling. Ein Tagesausflug f\u00fchrt uns zu den Salt Flats und in kleinere D\u00f6rfer der Region. Auch hier f\u00fchlt man sich wieder wie in Peru oder Bolivien. Die Landschaft ist \u00e4hnlich und die Waren der Stra\u00dfenh\u00e4ndler sind die gleichen, gewebte T\u00fccher und Decken, M\u00fctzen und Schals. Nur die Matebecher erinnern daran, dass wir uns in Argentinien befinden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/picasaweb.google.de\/anke.alt2101\/ArgentinaSaltaToMendoza\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lh3.ggpht.com\/_vASJfSBlxJo\/TLjBaYPVNsI\/AAAAAAAAEFY\/sCnBxyXZtns\/IMG_9834.JPG\" width=\"430\" alt=\"Salt Flats\" \/><\/a><\/p>\n<p>Cordoba ist dagegen weniger aufregend als gedacht. Auch eine sch\u00f6ne Stadt mit interessanten Museen, an Buenos Aires kommt es jedoch nicht heran, aber welche Stadt kann das schon?! Abends wird auch hier Tango auf der Stra\u00dfe getanzt. Haupts\u00e4chlich \u00e4ltere Semester zeigen was sie drauf haben und schwingen sehr elegant, das Tanzbein.<\/p>\n<p>Ab Mendoza bin ich dann wieder alleine unterwegs. Mit einer Weintour und Party im Hostel verk\u00fcrze ich mir hier die Tage.<\/p>\n<p>Eine 8h Busfahrt bringt mich \u00fcber die Grenze nach Chile und Valpara\u00edso. Meinem Schlafreflex, der sich bei jeder Busfahrt einstellt, versuche ich diesmal weitestgehend zu wiederstehen, da dies einer der sch\u00f6nsten Busstrecken in Argentinien ist. Vorbei an schneebedeckten Bergen, T\u00e4lern und kurvenreichen Stra\u00dfen. Der \u00e4ltere Herr, welcher neben mir sitzt, ist ganz aufgeregt \u00fcber diese sch\u00f6ne Landschaft und macht mich noch gerade rechtzeitig auf einen riesigen Gletscher aufmerksam. Leider war meine Kamera so schnell nicht einsatzbereit.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/picasaweb.google.de\/anke.alt2101\/ArgentinaSaltaToMendoza\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lh6.ggpht.com\/_vASJfSBlxJo\/TLjB7Zq4TGI\/AAAAAAAAEFY\/erE4Wzbq86s\/SAM_1065.JPG\" width=\"430\" alt=\"Busride to Chile\" \/><\/a><\/p>\n<p>In Valpara\u00edso treffe ich auf Claire und Mark. Ein irisches P\u00e4rchen, das ich auf meiner Ecuador-Bolivien-Tour kennengelernt hatte. Gemeinsam verbringen wir drei sehr sch\u00f6ne, aber sehr kalte Tage in dieser chilenischen K\u00fcstenstadt. Wir wohnen mitten im Cerro Concepci\u00f3n (UNESCO Heritage) und lassen es uns kulinarisch, mit Wein, Pisco Sour und fantastischen Gerichten, richtig gut gehen.<br \/>\nWenige Stunden nach meiner Ankunft in Chile, werden die letzten Minenarbeiter geborgen. Kirchen und Sirenen erklingen, zu diesem freudigen Anlass.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/picasaweb.google.de\/anke.alt2101\/ChileValparaisoAndSantiago\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lh3.ggpht.com\/_vASJfSBlxJo\/TMNL2z9EzQI\/AAAAAAAAEHs\/uVXHeNOd3QE\/IMG_9982.JPG\" width=\"430\" alt=\"Valpara\u00edso\" \/><\/a><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend geht es nach Santiago, wo ich mich f\u00fcr zwei Wochen in einem Homestay mal wieder etwas vom Reisen erholen werde. Hier genie\u00dfe ich mein eigenes Zimmer, Bad, einen F\u00f6n, die Tatsache, dass ich keinen Adapter brauche (der diese Reise definitiv nicht \u00fcberleben wird und jetzt schon fast auseinander f\u00e4llt) und den beginnenden Fr\u00fchling in Chile. Es gibt viele verschiedene Viertel, die alle ihren eigenen Charakter haben. Viele Gr\u00fcnfl\u00e4chen lockern die hektische Stadt etwas auf. Der Unterschied zwischen Arm und Reich ist gro\u00df. Die Berge in der Ferne sind noch ein wenig mit Schnee bedeckt. Morgens ist es kalt, im Laufe des Tages w\u00e4rmt es sich angenehm auf.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/picasaweb.google.de\/anke.alt2101\/ChileValparaisoAndSantiago\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lh6.ggpht.com\/_vASJfSBlxJo\/TMSkQNrhzWI\/AAAAAAAAELQ\/0TAayaePftc\/IMG_9996.JPG\" width=\"430\" alt=\"Santiago\" \/><\/a><\/p>\n<p>S\u00fcdamerika Gegens\u00e4tze pur. Nur einige spontane Beispiele.<br \/>\nBolivien. Eines der \u00e4rmsten L\u00e4nder in S\u00fcdamerika. Jeder versucht irgendwie Geld zu machen. Die Stra\u00dfen sind voll von H\u00e4ndlern. Jeder Zentimeter wird genutzt. Es gibt keine Regeln wie lange Busfahrer am Steuer sitzen d\u00fcrfen. Da kann es schon einmal vorkommen, dass dieser beim Fahren einnickt. Blinde Passagiere werden im Gep\u00e4ckraum geschmuggelt, um ein bisschen mehr Geld zu machen. Man kann Dynamit f\u00fcr ein paar Dollar erwerben und beliebig in die Luft sprengen.<\/p>\n<p>Argentinien. Sehr europ\u00e4isch und modern. Jedoch blitzen hier und da noch Dinge auf, die daran erinnern, dass man sich doch in einem s\u00fcdamerikanischen Land befindet. Alte Autos zwischen neuen. Traditionelle Caf\u00e9s zwischen hippen Bars. Au\u00dferhalb der gro\u00dfen St\u00e4dte, sieht man ein einfaches Leben. Die H\u00e4user sind gr\u00f6\u00dftenteils unverputzt und wenig gepflegt. Die Busse haben einen sehr hohen Standard. Es kann jedoch vorkommen, dass man hier um 8 Uhr morgens einen Rum angeboten bekommt, anstatt des \u00fcblichen Kaffees. Im Restaurant oder Caf\u00e9 wird man alle zwei Minuten um ein paar Pesos angebettelt. <\/p>\n<p>Chile. Eines der stabilsten und wohlhabendsten L\u00e4nder in S\u00fcdamerika. Die Lebenserhaltungskosten sind vergleichbar mit unseren. Auch hier kann man nat\u00fcrlich S\u00fcdamerika sp\u00fcren. Aber speziell in Santiago, muss man doch verst\u00e4rkt danach suchen. Man sieht in die Gesichter und erkennt Deutsche, Italiener, Spanier etc. Die Taxipreise sind fest. Das Essen vielf\u00e4ltig. Nur wenige bis gar keine Stra\u00dfenh\u00e4ndler sind zu sehen. Lediglich am Plaza de Armas t\u00fcmmeln sind vereinzelte Schuhputzer und alte Herren spielen Schach unter einem Pavillon. Wurden die Gesch\u00e4fte in Argentinien meist zwischen 13 und 17 Uhr geschlossen, gibt es in Chile keine Siesta (zumindest nicht in Santiago). Gestresste Gesichter hetzen morgens zur Arbeit. Mittags wird ein kurzes Nickerchen im Park gehalten. Am Abend rennt man zur\u00fcck nach Hause.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den Iguaz\u00fa Wasserf\u00e4llen entscheiden wir uns gegen eine 24h Busfahrt und nehmen einen Flug nach Salta. Eine sehr angenehme ruhige Stadt, mit alten H\u00e4usern und ein wenig Andean Feeling. Ein Tagesausflug f\u00fchrt uns zu den Salt Flats und in kleinere D\u00f6rfer der Region. Auch hier f\u00fchlt man sich wieder wie in Peru oder Bolivien. 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